So schützen Sie Ihr Fahrrad effektiv gegen Diebstahl und Vandalismus!

Fahrräder und E-Bikes sind beliebte Fortbewegungsmittel und sorgen für ein schnelles Vorankommen. Bei vielen Modellen handelt es sich um richtige Hightech-Produkte, die teuer und wertvoll sind. Das haben auch Diebe für sich entdeckt, weshalb sie immer häufiger E-Bikes und andere Drahtesel unrechtmäßig in ihren Besitz bringen. Zumeist schaffen die gut organisierten Banden die Räder ins Ausland und verkaufen diese dort weiter.

Schweres Auffinden

Die Diebstähle, die stattfinden, sind nicht auf einzelne Modelle ausgelegt, sondern große Mengen sind wichtig, die in Transportern über die Grenzen gebracht werden. Für die Polizei ist das Auffinden von gestohlenen E-Bikes und anderen Rädern schwer, da diese mit nur wenigen Wiedererkennungsmerkmalen wie Rahmennummern ausgestattet sind. Daher muss sich der Besitzer selbst darum kümmern, dass es zu keinen Entwendungen kommt. Doch es gibt Methoden, wie sich jeder dagegen absichern kann.

Fahrradschlösser sind erste Wahl

Mit Fahrradschlössern kann der Eigentümer den Diebstahl zwar nicht komplett verhindern, doch ein Diebstahl gestaltet sich nun deutlich schwerer. Besonders Gelegenheitstäter wollen den schnellen Erfolg und versuchen sich daher an Rädern, die nur unzureichend gesichert sind. Wer sich jedoch für ein hochwertiges Schloss entscheidet, der schreckt damit schon manchen Langfinger ab.

Zusätzlich dauert das Knacken nun länger, weshalb die Chancen steigen, dass jemand den potenziellen Diebstahl mitbekommt und sich an die Polizei wendet. Außerdem braucht der Ganove nun Werkzeug, das er mitbringen muss. Allein dadurch fällt er schon auf. Daher wendet er sich anderen Rädern zu, die er leichter klauen kann. Es gibt viele unterschiedliche Modelle auf dem Markt, die sich in ihren Eigenschaften und dem Preis unterscheiden. Schon für wenig Geld kann man sich ein solches anschaffen, das etwas mehr Schutz bietet. Es gibt aber auch Modelle, die schwer zu öffnen sind und für die ein Dieb die geeigneten Gerätschaften und Zeit benötigt.

Fahrradschloss

Mit GPS sein Fahrrad schützen und finden

Waren diese Maßnahmen nicht von Erfolg gekrönt, dann gibt es einen weiteren Weg, wie der Eigentümer sein Rad wiederfindet. Hierbei kommen Sender zum Einsatz, die sich über GPS orten lassen. Diese kann der Radfahrer leicht selbst anbringen. Da diese klein sind, fallen sie kaum auf und sorgen auf diese Weise dafür, dass man sein Eigentum zurückerhält.

So kann man schnell feststellen, wo sich das Rad befindet und sich mit den Behörden in Verbindung setzen. Diese können nun zielgerichtet vorgehen, wenn sie über genügend Hinweise verfügen. Auch Gerichte lassen sich auf diese Weise überzeugen und stellen aufgrund eines solchen Senders einen Durchsuchungsbeschluss aus. In einem Strafverfahren eignet sich ein solches Gerät als hervorragendes Beweismittel, das einen Täter überführt.

AirTag - GPS-Tracker von Apple

Fahrradschlösser und GPS-Tracker

Ebenfalls schützt eine geeignete Unterbringung vor einer Entwendung. Ist ein Keller vorhanden, dann kann der Fahrradeigentümer den Drahtesel dort zusätzlich unterbringen und für noch mehr Sicherheit sorgen. Auch Garagen sind dafür geeignet. Die sind mit zusätzlichen Schließmechanismen versehen und versperren zusätzlich den direkten Blick.

Wer sich ein Fahrradschloss oder ein GPS-Gerät anschaffen möchte, der muss im Vorfeld festlegen, wie viel Geld er ausgeben möchte. Hierfür ist der Fahrradwert ein ausschlaggebender Faktor. Hochwertige Räder sind öfter das Ziel von Dieben, weshalb sich hier teure Sicherheitseinrichtungen rentieren. Bei einem günstigen Rad hingegen, darf der Anschaffungswert des Schlosses oder Trackers nicht den Fahrradwert übersteigen.

Bildnachweise:
Bild 1: Fahrrad sichern. Bild von Henk SCHENKELS auf Pixabay
Bild 2: Fahrradschloss. Bild von 👀 Mabel Amber, who will one day auf Pixabay
Bild 3: AirTag - GPS-Tracker von Apple. Bild von Lukas Gehrer auf Pixabay
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