
Der Radweg von Lissabon nach Badajoz beginnt in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, die direkt am Meer auf wenigen Höhenmetern liegt. Die Fahrt endet in Badajoz, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Extremadura im Südwesten Spaniens. Die Strecke beläuft sich auf 328 Kilometer.
Der Weg bis zum Ziel ist meist asphaltiert auf kleineren Feld- und Waldwegen. Selten kommt es zu hügeligen Auffahrten, die sich durch etwas Bemühung problemlos bezwingen lassen.
Umrundet von Städten, Wäldern, verschiedenster Geografie und Natur, bietet der Radweg wunderschöne Rundblicke und sorgt für eine sehr angenehme Atmosphäre.
Der komplette Fahrradweg beinhaltet 2964 Höhenmeter im Aufstieg und 2777 Meter im Abstieg und wird, berechnet mit der Länge und der Beschaffenheit, je nach Eignung als mittel im Schwierigkeitsgrad eingestuft.

Die Erkundung der portugiesischen Hauptstadt Lissabon lohnt sich allemal. Begleitet von dem Fluss namens „Tajo“ stoßen Sie unter anderem auf verschiedenste Sehenswürdigkeiten. Täglich werden diese von zahlreichen Touristen aus der ganzen Welt besucht.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen Lissabons zählt der „Torre de Belem“. Dies ist ein berühmter Verteidigungsturm, der circa 35 Meter hoch ist und im Jahre 1755 erbaut wurde.
Zudem kann die Festungsanlage „Castelo de Sao Jorge“ besucht werden. Die Festungsanlage befindet sich auf einem Hügel mit integrierter Burgruine und erstreckt sich auf eine Gesamtfläche von etwa 6000 Quadratmetern. Zu der Anlage gehören mehrere Türme, Wachposten, viele Ausgrabungen aus maurischer, römischer und phönizischer Zeit.
Bevor Sie sich bereit erklären, die wunderschöne Stadt Lissabon zu verlassen, sollten Sie für die lange Strecke, die etwa 15 Stunden mit dem Fahrrad dauert, gut vorbereitet sein.
Durch manche Unebenheiten ist es oft sinnvoll Fahrradzubehör, beispielsweise in Seitentaschen, mitzunehmen. So kann man ein Ersatzrad, Fahrradwerkzeug oder eine Fahrradpumpe mitführen.
Wenn Sie die genannten Punkte beachtet haben, kann die Fahrt nun losgehen. Sobald Sie die Stadt Lissabon in Richtung Osten verlassen haben, gelangen Sie nach etwa 30 Kilometer zu der Stadt Vendas Novas. Hier können Sie einen kleinen Abstecher zum Palast „Palácio do Vidigal“ oder dem See „Açude do Monte da Barca“ unternehmen.
Der See befindet sich in einem wunderschönen Landschaftsschutzgebiet und wimmelt von unberührter Natur. Es folgt eine nach Osten ausgerichtete, meist gerade, aber jedoch hügelige Fahrt bis nach Pavia. Hier erreichen Sie die Mitte des Radweges.
Jetzt beginnen, nach ungefähr 230 Kilometern, etwas rasantere Aufstiege. Diese werden jedoch mit längeren Abstiegen belohnt. Die Strecke wird durch zahlreiche Abstiege bis in die Stadt Elvas immer angenehmer.

In Elvas angekommen, finden Sie neben zahlreichen Restaurants und Hotels, die Übernachtungen anbieten, auch Sehenswürdigkeiten. Die bekannteste von Ihnen ist die „Forte de Nossa Senhora da Graça“. Die Festung gilt mit ihren fünf Ecken als wunderschöne Sehenswürdigkeit, die es sich auf jeden Fall zu sehen lohnt.
Zudem wird die 1763 erbaute Festungsanlage als Weltkulturerbe angesehen. Von Elvas sind es weniger als 20 Kilometer Wegstrecke bis zur Grenze zu Spanien.

Badajoz, der Endpunkt des Fahrradwegs liegt weniger als 15 Kilometer östlich von der Grenze. Endlich in der Großstadt Badajoz angekommen können Sie sich in einem der zahlreichen Restaurants eine wohlverdiente Mahlzeit zu sich nehmen.
Außerdem finden Sie Sehenswürdigkeiten, wie die ummauerte Zitadelle namens „Alcazaba of Badajoz“ oder die Stadtkathedrale, welche offiziell das „Fort Conde de Lippe“ genannt wird. Die Kathedrale liegt nördlich, etwa einen Kilometer entfernt, von der 150.000 Einwohner- Stadt.
In der Altstadt von Badajoz führt die alte Brücke „puente de Palmas“ über den Fluss. Des Weiteren ist die Stadt für Ihre Veranstaltungen „Mira al Guadiana“ am Fluss Guadiana und für Malwettbewerbe bekannt.