
Auf dieser Route erleben Sie in 14 Tagen die schönsten Seiten dieser unvergleichlichen Region. Es ist ratsam, die Geographie der schönen Städte und der umliegenden Natur mit dem Auto zu erkunden. Durch das eigene Auto sind die Möglichkeiten vor Ort wesentlich weniger begrenzter. Macht man die Andalusienroute mit dem Fahrrad, dann lässt sich die Natur noch hautnaher erleben.
Die folgende Route führt Sie in 14 Tagen entlang der Costa del Sol und durchs Landesinnere einmal quer durch Andalusien.
Die erste Etappe startet in der 500.000 Einwohnerstadt Málaga. Die schöne Küstenstadt glänzt durch ein ausgefallenes Nachtleben, viele Straßenfeste und zahlreiche Kulturveranstaltungen.
Es lohnt sich für einen Besuch besonders die Wochen vor Ostern oder die ersten Wochen im August auszuwählen, da zu diesem Zeitpunkt die „Feria de Agoste“ (August-Feiern) zelebriert werden. Während dieser Zeit spielen zahlreiche Bands in den Straßen und mit etwas Glück können sie Bewohner sehen, die ihre Flamenco-Künste präsentieren.
Ebenso lohnenswert ist ein Besuch des Castillo de Gibralfeo. Die maurische Verteidigungsanlage ist nach wie vor in einem sehenswerten Zustand. Nach dem Aufstieg erhascht man einen atemberaubenden Blick über die Stadt.
Für alle diejenigen, die mit Spanischkenntnissen anreisen, befindet sich nach dem Abstieg unterhalb der Burg ein Museum über die Geschichte der Anlage.
Vielen bekannt ist die Tatsache, dass es sich bei Málaga um den Geburtsort Pablo Picassos handelt. Dem berühmten Künstler sind vor Ort gleich mehrere sehenswerte Museen gewidmet. Ebenso lohnt es sich, dem Museo Carmen Thyssen einen Vor- oder Nachmittag zu widmen.

Auf der nächsten Etappe geht es gen Süden. Die Küstenroute von der Stadt Málaga aus in Richtung der Stadt Tarifa, ist in einem Tag zu schaffen.
Ein Zwischenstopp bietet sich in Marbella an. Um nach Marbella zu gelangen nutzen Sie am besten die A7/E15 in Richtung Algeciras.
Die schöne Stadt Marbella ist in zwei Stadtteile geteilt. Höher gelegen erleben Sie die Altstadt mit ihren charakteristischen weiß-blauen Häusern. Der zweite Stadtteil ist das Strand- und Hafenviertel. Hier können Sie auf ihrer Reise ein besonders aufregendes und vielseitiges Nachtleben erleben.
Nach dem Stopp in Marbella geht es auf der Route weiter über die A7 nach Gibraltar. Sie können ihr Auto entweder in der spanischen Vorstadt La Linea de la Concepción parken, oder doch direkt über die Grenze fahren. Ob zu Fuß oder mit dem Auto, beim Übertritt der Grenze sollten Sie ihren Ausweis bereithalten.
Charakteristisch für Gibraltar sind vor allem der Fels und die dort heimischen Affen. Es gibt eine bekannte Legende, der zufolge die Stadt so lange zu Großbritannien gehören wird, wie die Affen auf dem Felsen leben.
Der Felsen stellt trotz des aufzuwendenden Eintritts das Highlight des Besuches in Gibraltar dar.

Der letzte Stopp auf der Küstenroute ist die kleine Stadt Tarifa. Sie bildet den südlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Umgeben von weißen, pudrigen Sandstränden, die durch einen schmalen Steg getrennt sind, finden Sie hier eine Plattform, die den Punkt markiert an dem Atlantik und Mittelmeer aufeinander treffen.
Für Wassersportler herrschen in Tarifa ideale Bedingungen. Die kräftigen Winde sorgen für hohe Wellen und die beiden Meere wiederum für eine bunte Unterwasserwelt.
Im Gegensatz zu Gibraltar ist Tarifa die ideale Stadt für Übernachtungen. Hier finden Sie zahlreiche Möglichkeiten günstig zu nächtigen, während es in Gibraltar nahezu unmöglich ist.
Aus Tarifa kommend folgen Sie am besten den Schildern in Richtung Cádiz.

Fahren Sie weiter nach Sevilla. Die andalusische Hauptstadt bietet eine Menge Sehenswürdigkeiten, unter anderem den Parque Maria Luisa. Die gotische Kathedrale stellt eine weitere Möglichkeit dar Ihren Aufenthalt hier mit Erlebnissen zu füllen.
Ihren letzten Stopp auf der Andalusienroute machen Sie in Granada. Sowohl die gemütliche Altstadt, als auch die wunderschöne Alhambra sind hier einen Besuch wert.
Der Rückweg führt über Antequera zurück nach Málaga und lässt Sie ihre Reise mit wunderschöner Natur beenden.