
Willy Planckaert wurde am 05. Februar 1944 in Nevele, eine Ortschaft in Flandern/Belgien, geboren und stammt aus einer bekannten Radsportfamilie. Insofern war sein Werdegang vielleicht schon etwas vorgezeichnet. Seine Brüder Eddy und Walter Planckaert waren in diesem Sport ebenfalls erfolgreich unterwegs.
Seine Karriere startete er als Amateur im Jahr 1959 und war aufgrund seiner starken Endgeschwindigkeit öfter erfolgreich.
Er gewann 159 Radrennen in seiner Zeit als Amateur von 1959-1964. Diese Erfolge ermutigten den Sportler und so startete Planckaert 1964 schließlich bei den Weltmeisterschaften der Amateure, welche in Sallanches/Frankreich stattfanden. In diesem Wettkampf belegte er den zweiten Platz hinter der Legende Eddy Merckx.
Anschließend war Planckaert bereit für die Olympischen Spiele des Jahres in Tokio teilzunehmen, unglücklicherweise wurde er zehn Tage vor den Spielen in einem Unfall mit einem Laster verwickelt, was seiner Teilnahme ein jähes Ende setzte.
Im Jahr darauf startete er in seinem ersten professionellen Team. Er startet für Flandria-Romeo, dies war zwar kein schlechtes Jahr, dennoch ließ der Durchbruch durchaus auf sich warten.
Das Jahr 1966 sollte sein erfolgreichstes in der Karriere werden.
An diese drei sehr erfolgreichen Jahre konnte er später nicht mehr heranreichen. Von 1970 bis 1984 gab es immer wieder kleinere Rennen, an denen Planckaert erfolgreich teilnahm.
So gewann er 1974 das Straßenradrennen Omloop van het Houtland/Belgien.
Das letzte erfolgreich absolvierte Straßenradrennen bestritt Planckaert im Jahr 1981, als er das Rennen Criterium Diksmuide für sich entscheiden konnte.
Er nahm auch weiterhin an Rennen teil und stand bis 1988 unter Vertrag und beendete somit erst mit 44 Jahren seine Karriere als Radrennfahrer. Inzwischen engagiert er sich in der Lokalpolitik seiner Gemeinde in Belgien.
Seine Siege sind übersichtlich, da er innerhalb der Straßenrennteams gerade in der Zeit ab 1970 oft im Dienst des Teams stand, dennoch gibt es einige erfolgreiche Rennen in seiner Profikarriere zu verzeichnen.
Eine Auswahl der insgesamt 85 erfolgreichen Radrennen sind: