
„Wenn du deine Komfortzone nicht verlässt, kannst du dich nicht weiterentwickeln“! So das Motto des jungen Radprofis. Anton Palzer wie er gebürtig heißt, ist in dem wunderschönen Berchtesgadener Land aufgewachsen.
Das Licht der Welt erblickte er am 11. März 1993 in Ramsau bei Berchtesgaden.
So ist es auch ganz verständlich, dass seine Heimat, aber ganz besonders die Berge ihm Halt und Kraft geben. Mit drei Jahren stand er das erste Mal in den Ski, legte eine atemberaubende Karriere hin und am 05. März 2021 beendete er mit einem Vizemeistertitel bei den ISMF Weltmeisterschaften seine Karriere im Skisport.
Es folgte noch im selben Jahr die herausragende Kariere im Radsport.
Der Start seiner zukünftigen Karriere gelang ihm im April auf der Tour of the Alps in Ötztal in seinem UCI World Radrennteam Bora-Hansgrohe. Er belegte nach fünf Etappen den 47. Rang. Das nötige Cycling Know-how hat Toni Palzer sich schnell angeeignet.
Hier eine kurze Auflistung von seinen nützlichen Tipps:
Im Juni stellte er sein Können gleich zweimal unter Beweis.
Zunächst auf der Tour de Suisse, die vom 06. bis 13. Juni stattfand. Nach diesen acht spannenden und anstrengenden Tagen kämpfe er sich auf Rang 49.
Im selben Monat fuhr er in seinem Heimatland Deutschland die Deutsche Straßen-Radmeisterschaft und belegte Rang 38. Lange konnte er sich jedoch nicht in Deutschland aufhalten.
Im Juli ging es zuerst auf die Sibui Tour, wo er nach vier Etappen den 25. Rang belegte, um in Anschluss auf der Settimana Ciclistica Italiana, wo er nach fünf Etappen den 35. Rang belegte.
Am 05. September 2021, sechs Monate nach Beendigung seiner Skisportkarriere, fuhr er mit seinem Fahrrad von Specialized Bicycle Components das weltbekannte Radrennen La Vuelta in Spanien.
Auf dieser Grand Tour wollte er so viel wie möglich lernen und sicher ins Ziel – den heiligen Santiago de Compostela kommen. Nach einigen harten Rennen, viel Sonne und Wärme und einigen brisanten Stürzen gelang es dem jungen Radsportprofi.
Sein erstes Jahr in einem Rennteam ist gut verlaufen, er war viel unterwegs und konnte viele Erfahrungen sammeln. Die schönen Seiten des Radsports sehen aber auch die negativen.
Er meisterte seinen neuen Weg im Leben mit Bravour, Ehrgeiz und Disziplin.
Der ehemalige Oberfeldwebel hat acht Jahre bei der Bundeswehr gedient. In einer Sportfördergruppe, so nennt man die Einheiten der Bundeswehr, die sich auch Spitzensportler positioniert haben, konnte er zum täglichen Training das Leben als Soldat kennenlernen.
In seiner Freizeit ist er gerne sportlich unterwegs, wer hätte es gedacht? Ob beim Wandern, Rad fahren oder Quatsch machen, an seiner Seite ist Sonja Moidl. Die sich mit einem Schmunzeln selbst gerne als Groupie Nummer Eins betitelt.
Abschließend kann man sagen, dieser junge Mann hat in seinem Sport sein Leben gefunden. Egal, ob beim Skifahren oder beim Radsport. Er ist diszipliniert und motiviert. Vermutlich ist das seine Geheimwaffe.