
Der im Jahr 1979 geborene Thomas Voeckler gehört zu den Ikonen des Radsports in Frankreich. Seine Profi-Karriere hielt viele Highlights bereit, welche ihn vor allen Dingen aufgrund seiner spektakulären Fahrweise in die Herzen der Radsportfans brachten.
Das französische Rad-Idol hat die Liebe zum Radsport in seiner Jugend entdeckt, als ihm sein Vater zum 13. Geburtstag sein erstes Fahrrad schenkte. Fortan entwickelte sich eine Leidenschaft, welche sich vor allen Dingen in einem intensiven Training zeigte.
Die Fokussierung auf den Radsport wurde zudem dadurch verstärkt, da Voeckler seinen Vater während seiner Jugend verlor, denn dieser kehrte von einem Segeltörn nicht zurück. Dieser Umstand führte dazu, dass der spätere Profi hart an sich arbeitete, um sich seinen Traum vom Radprofi zu erfüllen und seinen Vater damit die verdiente Ehre zu erweisen.
Die Entwicklung zum eigenständigen Profi wurde außerdem dadurch begünstigt, da Thomas Voeckler im Alter von 17 Jahren alleine nach Frankreich zurückkehrte, nachdem seine Familie zuvor nach Martinique auswanderte.
Hierdurch musste sich der Franzose bereits früh im Leben beweisen, was seinen Willen und den Glauben an die eigenen Stärken nochmals verstärkte.
In frühen Jahren zeigte sich bereits das vorhandene Talent, denn der Franzose konnte sich in jedem Jahr steigern und dabei stets seine vorhandenen Stärken ausbauen.
Bereits früh zeigte sich, dass der spätere Radrennprofi ein sehr gutes Gespür für die Dynamik eines Radrennens besaß, was sich vor allen Dingen in der Profi-Laufbahn als eine Trumpfkarte darstellen sollte.
Bevor der spätere Allrounder einen Profi-Vertrag erhielt, war dieser in der Jugend für das Vendée U Team (1999-2000) und anschließend für das Team von Bonjour (2000) als Amateur unterwegs.
Während seiner Laufbahn als Radprofi hat sich Thomas Voeckler den Ruf eines harten Arbeiters verdient. Der inzwischen zurückgetretene Radrennfahrer war durchaus ein sehr guter Allrounder, welcher seinen Teams in unterschiedlichen Rollen wertvolle Dienste leisten konnte, doch kristallisierten sich frühzeitig zwei besondere Eigenschaften heraus.
Während seiner Laufbahn konnte Thomas Voeckler zahlreiche Erfolge feiern, doch ist insbesondere das Jahr 2012 als Karrierehöhepunkt anzusehen. Während der Tour de France fuhr sich der Franzose endgültig in die Herzen der Radsportfans, denn dem ehemaligen Profi gelangen zwei Etappensiege bei dieser Rundfahrt.
Mit seinen gezeigten Leistungen auf den Bergetappen konnte Thomas Voeckler zudem das gepunktete Trikot der Bergwertung bei der Frankreich-Rundfahrt gewinnen. Mit diesem Erfolg übertraf der Franzose sogar die Leistung aus dem Jahr 2011, als Thomas Voeckler Vierter im Gesamt-Klassement der Tour de France werden konnte.
Nach seinem Rücktritt als Radprofi ist Thomas Voeckler dem Radsport weiterhin verbunden geblieben. Seit dem Jahr 2020 arbeitet der Franzose als Trainer der französischen Straßennationalmannschaft.