
Stephen Roche ist einer der erfolgreichsten Radrennfahrer aus Irland. Inbesondere beim Giro d´Italia konnte dieser Sportler brillieren.
Seine Leidenschaft zum Radsport entwickelte der Ire nach dem Abschluss seiner Ausbildung als Maschinist in einer Molkerei in Dublin. Er trat in seiner Jugend zunächst dem Team “Orwell Wheelers” bei, geleitet von Noel O’Neill, welcher 1977 die irische Juniormeisterschaft gewann. Dies gilt als Anfang von Roche’s Amateurkarriere.
Später wechselte er in das Team des Athletic Club de Boulogne-Billancourt in Frankreich, Paris. Dort bereitete er sich für die olympischen Spiele vor, die in Moskau 1980 stattfinden würden. Er belegte dort den 48. Platz.
Im Zeitraum von August bis Oktober 1980 gewann Roche insgesamt 19 Rennen, woraufhin Peugeot ihm 1981 den Vorschlag machte in ihr professionelles Radsportteam zu wechseln.
Schon vor seinem Superjahr 1987 nahm Roche bereits an der Tour de France teil.
1986 wechselte er zum Team Carrera. Beim Sechstagerennen wurde er von Paris-Bercy zurückgehalten und erlitt einen schweren Sturz.
Bis zur nächsten Saison fand er nicht zu seiner alten Form zurück. In jenem Jahr war sein bester Sieg auf einer Giro-Etappe, als er den zweiten Platz belegte.
Die Profikarriere von Roche dauerte 13 Jahre lang.
Roche wechselte des Öfteren Teams und fand sich nun im Team Fagor. Hier lief für ihn nichts, aufgrund seiner ständigen Knieprobleme. Mit diesen plagte er sich bis zum Ende seiner Karrierelaufbahn.
Trotzdem gab er nicht auf und schlug 1989 noch einmal die Karriere ein. Bei der Baskenland-Rundfahrt gewann er und belegte den neunten Platz beim Giro d’Italia.
Schließlich beendete Roche seine Karriere mit 34 Jahren, als er selbst merkte, dass es wenig Sinn mehr machte, seinen alten Errungenschaften hinterherzulaufen.
Jedoch wird er immer für seinen Weltmeistertitel und seine Tour-Triumphe bekannt bleiben, ebenso als der einzig wahre Nachfolger von Eddy Merckx.