
Mariano Martìnez ist ein bekannter französischer Radrennprofi der in seiner 11-jährigen Karriere einige großartige Siege verzeichnen durfte. 1978 wurde er „König der Berge“ beim Rennen durch das französische Hochland und ging damit in die Radsportgeschichte ein.
Mariano Martìnez wurde am 20. September 1948 in der spanischen Großstadt Burgos geboren. Im Jahr 1963, 15 Jahre vor seinem großen Sieg, wurde Martìnez in Frankreich eingebürgert und startete somit seine Karriere als Radrennprofi auf der französischen Seite.
Entdeckt wurde Mariano Martìnez 1971 vom mittlerweile verstorbenen Radrennfahrer Jean de Gribaldi. Gribaldi war Teammanager zahlreicher Rennteams und bekannt für seinen untrüglichen Instinkt was künftige Champions anging. Auch bei Martìnez sollte er recht behalten.
Mariano Martìnez wurde schnell ein ausgezeichneter Radsportler und startete ab sofort als Bergfahrer. Von 1971 bis 1972 fuhr er an der Seite seines 1984 tödlich verunglückten Teamkollegen Joaquim Agosthino in Gribaldis Team „Hoover-De Gribaldi“.
1978 gelang Mariano Martìnez im Rennteam „Jobo-Spidel“ sein wohl bekanntester Sieg seiner Karriere. Unter insgesamt 110 Fahrern aus 11 Rennteams belegte er bei der Bergwertung der „Tour de France“ den 1. Platz und holte sich damit das begehrte gepunktete Trikot.
Auf einer Strecke von ungefähr 3900km mussten 22 Etappen durchfahren werden. Die Bergwertung wurde das erste Mal bei der Tour 1933 ausgetragen. Hier gewinnt der Fahrer, der die meisten Punkte aller Etappen sammelt.
Noch im selben Jahr 1978 gewann Martìnez zudem seinen ersten Etappensieg bei der französischen Radrundfahrt.
Insgesamt fuhr Martìnez von 1971 bis 1981 in ungefähr 10 internationalen Rennteams.
Nach 11 turbulenten Jahren verabschiedete sich Mariano Martìnez 1982 vom Profisport und beendete seine Karriere ohne größere Verletzungen.
Der heute 72-jährige ist mittlerweile im Ruhestand und hat seine Leidenschaft für den Radsport an seine Söhne weitergegeben. Miguel und Yannik Martìnez waren ebenfalls begeisterte Radrennfahrer und konnten einige Siege für sich verzeichnen.