Beeindruckende Karriere des deutschen Radrennfahrers Jörg Jaksche

Jörg Jaksche ist ein aus Fürth stammender ehemaliger Radrennfahrer, der seine beeindruckende Karriere im Radrennsport im Jahre 2008 beendet hat. Der mittlerweile in Australien lebende Sportler kann auch eine beeindruckende Karriere in seinem Fach zurückblicken, die hier näher beleuchtet wird.

Der Werdegang

Der sportliche Werdegang des Jörg Jaksche begann relativ früh. Direkt nach dem Abschluss der Schule wechselte er in den professionellen Sport. Jedoch startete er nicht, wie man erwarten würde, mit dem Radrennsport, sondern im Basketball.

Ein „Straßentalent“

Bereits 1989 wurde jedoch sein Talent für Radrennen insbesondere in der Disziplin „Straße“ entdeckt, sodass Jörg Jaksche schon 1989 als professioneller Fahrer in den Radrennsport wechselte. Er wurde Mitglied in einem Ansbacher Rennsportverein und bestritt bereits 1989 die ersten offiziellen Rennen.

Bis 2007 aktiv

Schnell erzielte er als Radrennfahrer nationale und internationale Erfolge, auch in großen und überregional bekannten Straßenrennen. Bis 2007 verblieb er im aktiven Sport und war in mehreren Kadern als Radrennfahrer tätig.

Im Zuge der großen Doping-Skandale, welche Ende der 1990-er Jahre im Radrennsport bekannt wurden, trat er als Kronzeuge auf und beendete seine aktive Karriere.

Bestrittene Radrennen

Im Laufe seiner aktiven Karriere hat der Radrennsportler an unzähligen Radrennen überaus erfolgreich teilgenommen. Er begann mit kleineren nationalen Rennen zu Beginn der 1990-er Jahre. Hier nahm er unter anderem an den Deutschen Straßen-Radmeisterschaften, an der Sachsen-Tour, der Overall Driedaagse van Axel oder der Rapport Toer teil.

Spätestens zu Beginn der 2000er Jahre konnte sich Jörg Jaksche auch für größere Rennen mit internationalem Renommee qualifizieren. Hierbei nahm er unter anderem an den folgenden Radrennen teil:

  • World Military Road Race Championships
  • Volta a Catalunya
  • La Fléche Wallone
  • Overall Paris-Nice
  • Deutschland Tour
  • Tour de France
  • Vuelta a Espana

Seine Rennteams

Wie viele professionelle Sportler hat auch Jörg Jaksche im Laufe der Jahre seiner Karriere regelmäßig die Teams gewechselt. Solche Wechsel zwischen verschiedenen Kadern sind im Radrennsport üblich.

Jeder Sportler sucht perfekte Trainingsverhältnisse und optimierte sportliche Förderungen. Im Bereich der Teams aus dem Profiradrennbereich war der Sportler in sechs internationalen Teams Kadermitglied.

  • In den Jahren 1997 und 1998 starte er für das Team Polti,
  • 1999 und 2000 für das von der Deutschen Telekom gesponsorte Team,
  • 2001 bis 2003 fuhr er für ONCE-Eroski.
  • Im Jahre 2004 startete er im Team CSC,
  • 2005 und 2006 für Liberty Seguros-Würth und zum Ende seiner Profikarriere im Jahre 2007 für Tinkoff Credit Systems.

Die Siege des Jörg Jaksche

Teilnahmen an vielen Radrennen und das professionelle Training haben sich im Laufe der Karriere für Jörg Jaksche nicht nur finanziell, sondern auch mit vielen Siegen und mehreren besonders guten Platzierungen bezahlt gemacht.

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In seiner aktiven Karriere zwischen den Jahren 1993 und 2007, in denen er im Kader internationaler Profiteams angetreten ist, hat Jörg Jaksche mindestens sieben Radrennen gewonnen.

Hierunter fallen besonders

  • die Juniorenrennen der Deutschen Straßen-Radmeisterschaft 1994,
  • die World Military Road Race Championships 1997,
  • die Volta de Catalunya 2001,
  • die Volta de Espana im Jahre 2002 oder auch
  • die Erstplatzierung im Overall Circuit de Lorraine 2007.

Der größte Erfolg im Radrennsport war allerdings unbestritten der erste Platz im Straßenradrennen Paris-Nice im Jahr 2004.

Die Nachschau auf seine Karriere

Nach dem Ende seiner aktiven Zeit war er unter anderem als Sportkolumnist tätig und ist im Jahre 2016 für ein Studium nach Australien gezogen. Auch aufgrund der Doping-Skandale, bei welchen er als Kronzeuge aussagte und sich ebenso selbst belastete, kommt eine Wiederaufnahme seiner Karriere als Radrennsportler für Jörg Jaksche nicht mehr infrage. Mittlerweile ist es in der Öffentlichkeit ruhig um ihn geworden.

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