
Gastone Nencini war ein legendärer italienischer Radrennfahrer, der am 01. März 1930 in Barberino di Mugello zur Welt kam und am 01. Februar 1980 (Florenz), gerade einmal im Alter von nur 49 Jahren, aufgrund von Krebs, diese Welt wieder verließ.
Seine Profikarriere begann im Alter von 24 Jahren. Er belegte 1954 als Profi den 16. Platz beim Giro d’Italia, dem seit 1909 ausgetragenen Etappenrennen, der sich über acht Etappen und insgesamt 3000 Höhenmete erstreckt.
1955 kam Gastone Nencini aber schon auf den 3. Platz der Gesamtwertung. An seinem nächsten Rennen nahm er 1955 teil, der der Straßen-Weltmeisterschaft in der Hitzeschlacht von Rom und erreichte den vierten Platz.
Den Giro d’Italia beendet er dann zwei Jahre später, 1957, als überlegener Sieger und wurde 1958 Fünfter, wie 1959 Zehnter.
1960 war er auf dem Höhepunkt seines Lebens, er nahm ein weiteres Mal an dem Giro d’Italia teil und das erste Mal an der Tour de France. Er belegte den zweiten Platz bei dem Giro d’Italia, gewann hier sieben Etappen und wurde Erster im Gesamtklassement bei er Tour de France, hier eroberte er sich vier Etappen Siege.
Doch sein gesamter Werdegang endete erst am 01.Februar 1980, als er den Kampf gegen seinen Krebs verloren hatte. Der Grund für seinen Krebs soll das Doping gewesen sein, er habe sich 1960, während der Tour de France, männliche Hormone und Amphetamine, injiziert, wie der Tour-Arzt Pierre Dumas feststellen konnte.
Kurze Zeit später nahm Gastone Nencini Stellung zu dem Vorwurf, er nehme Amphetamine und gab zu, der Vorwurf habe seine Richtigkeit.
Gastone Nencini verließ die Erde unter dem Spitzamen „Der Löwe von Mugello“ und hinterließ nach seinem Tod seine Ehefrau und vier unmündige Kinder:
Noch heute erinnert das Denkmal am Futa-Pass, auf den Bergen über seiner Heimat Barberino di Mugello, an den legendären italienischen Rennradfahrer.
1961