Radrennfahrer Fabian Wegmann – Sympathieträger aus Deutschland

Der heute 40 Jahre alte Fabian Wegmann entdeckte 1991 den Radsport für sich. 2002 folgte er seinem Bruder in den Profisport. Nach 15 Jahren legte der Klassikrennfahrer seine Radprofikarriere auf Eis. Widmet sein Leben aber weiterhin dem Radsport, unter anderem als Rennleiter oder Co-Moderator.

Hoffnung des deutschen Radsports

Der in Münster lebende pensionierte Radprofi galt von Beginn an als Hoffnung des deutschen Radsports. Wurde 2002 deutscher Straßenmeister der U23. Nahm im Jahr 2004 erstmals an der Tour de France teil.

Zu Beginn seiner Radprofi Karriere stand er 7 Jahre beim Team Gerolsteiner unter Vertrag, ehe er 2009 zum Team Milram wechselte. Dieses löste sich 2010 auf. Ab 2011 fuhr er dann für den damals neu gegründeten luxemburgischen Rennstall Leopard-Trek.

Von 2012 bis 2014 fuhr er für das amerikanische Team Garmin-Cervelo. 2015 wechselte er ins dänische Team Cult Energy Pro Cycling. Seine 15. Und somit letzte Saison bestritt der damals 36 Jahre alte Münsteraner unter Stölting Service Group-Teams. Am 14.12.2016 beendet er seine aktive Karriere.

Erfolge

Was er in der Jugend im Team Henninger Sossenheim begann setzte der sympathische Münsteraner in seiner Profikarriere fort.

Nachdem Straßenmeistertitel 2002, in der U23, fuhr er auf rund 700.000 km Rennstrecke seiner Profikarriere rund 60 Erfolge ein. Er gewann dreimal die deutsche Meisterschaft. Seinen größten Erfolg fuhr er 2004 ein, als er als erster deutscher das grüne Trikot des besten Bergfahrers beim Giro d’Italia gewann. Weiter gewann er:

  • die Gesamtwertung und eine Etappe der Sachsen-Tour 2003
  • die Tre Valle Varesine in 2004
  • den GP von Schwarzwald und San Francisco in 2005
  • den GP Miguel Induráin 2006 und 2008
  • eine Etappe der Kalifornien Rundfahrt und der Dauphiné Libéré 2006
  • eine Etappe der Polen-Rundfahrt in 2008
  • die internationale deutsche Meisterschaft 2008

Auf nationaler Ebene feierte der Klassikrennfahrer bis zu seinem Karriereende laufend Erfolge. Er kann insgesamt auf 26 Rennsiege zurückblicken und erreichte 34-mal das Podium.

Sein schönstes Rennen – der Rückblick

Das wohl schönste Rennen, auf das Fabian Wegmann gerne zurückblickt, war bei einem der fünf Monumente, der Lombardei Rundfahrt, 2006.

Beim 100. Giro di Lombardio stürzte der gebürtige Deutsche auf den ersten 100 km, verlor deswegen aber nicht die Nerven. Er wollte an diesem Tag gewinnen und so ziemlich alles lief für den Rennfahrer an jenem Tag reibungslos.

Voller Tatendrang kämpfte sich der damals 26 Jahre alte Profisportler auf das Podium in einem seiner Lieblingsländer. Der Eintrag in das Roadbook erfüllt ihn noch heute mit Stolz, wie er berichtet.

Ohne Schlagzeilen und Doping? Es geht!

Fabian Wegmann behielt in seiner 15-jährigen Karriere stets eine weiße Weste. Fiel nicht einmal wegen Dopings auf und konnte nur den Kopf über seine Mitstreiter schütteln, die sich für diesen Weg entschieden.

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Die Dopingkontrollen im Radsport sind streng gehalten und der Ex-Radprofi kann die Maßnahmen auch heute noch befürworten.

Vorbildfunktion für die nächste Generation

Wie in seinen Profijahren geht der sympathische 40-Jährige auch heute noch mit gutem Beispiel voran. Im Gegensatz zu vielen Kollegen, die ihre Profikarriere niedergelegt haben und in eine negative Richtung gesteuert sind, legt Wegmann weiterhin viel Wert auf einen fairen Wettkampf und setzt sich vor allem für die Förderung der Jugend ein.

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