Hoffnungsträger und Sportidol – der Radrennfahrer Damiano Cunego

Damiano Cunego ist ein ehemaliger Radrennfahrer aus Italien. Er wurde am 19. September 1981 in Verona geboren. Unter dem Spitznamen „Der kleine Prinz“ war der Radrennfahrer zu seiner Rennzeit bekannt.

Werdegang und Karriere

Nach seinem Sprungbrett in die Profi-Sportlaufbahn als er Straßenweltmeister der Junioren war, wechselte Cunego in das Profilager und wurde eines der Mitglieder des Saeco-Teams. Dieses Team ging im Jahre 2005 in die Lampre auf. Dort verweilte er bis zum Jahr 2015.

Den sportlichen Durchbruch erlangte Damiano Cunego im Jahr 2004, als er als Helfer von Gilberto Simoni beim „Giro d Italia“ startete. Davor hatte er bereits den „Giro del Trentino“ und den „Giro dell Appennino“ gewonnen.

Dann folgte eine jahrelange Reihe von Niederlagen, die auf eine Erkrankung des Pfeifferschen Drüsenfiebers zuzusprechen war.

In den Jahren 2006 bis 2012 konnte er sich unter den ersten zehn der Italienrundfahrt platzieren, jedoch keinen Sieg mehr erringen.

Ebenso konnte er auch bei der Tour de France keinen Sieg verzeichnen – die beste Platzierung, die er erreichen konnte, war der sechste Platz bei der Tour im Jahre 2011.

Sein Erfolg zeigte sich jedoch bei den Eintagesrennen: hierbei konnte er einige Siege verzeichnen.

Rennteams

Vom Jahr 2001 bis 2002 war der Radrennfahrer im Team „Zalf/Fior U23“. Bis zum Jahr 2005 fuhr Cunego für das Team „Saeco“, bei welchem er einige Erfolge verzeichnen konnte.

Im Jahr 2005 fuhr Damiano Cunego für das „Lampre-Caffita“- Team. Dort blieb er bis zum Ende seiner Karriere unter Vertrag.

Radrennen und Siege

1999

Seinen ersten Sieg konnte er bereits 1999 verzeichnen, als er den Titel Starßenweltmesiter der Junioren ergattern konnte.

Daraufhin folgten Gewinnertitel vom „Giro del Trentino“ und „Giro dell Appennino“.

Giro di Lombardia 2004

Daraufhin gewann er, nur wenige Wochen nach den Siegen, 2004 den „Giro di Lombardia“.

Dieses Rennen gilt, nach der „Tour de France“ als schwerstes Etappenrennen der Welt. Dieser Sieg führte ihn zur Topposition in der UCI-Weltrangliste.

Vuelta a Espana 2009

Nach einer langen Siegespause konnte er im Jahre 2009 bei der „Vuelta a Espana“ zwei Etappen für sich gewinnen.

Stark bei Eintagsrennen

Seine Stärke zeigte sich aber bei Eintagesrennen.

  • In den Jahren 2007 und 2008 gewann er den „Giro di Lombardia“. Hier stellte er sein Können unter Beweis, als er gegen Riccardo Ricco mit einem Sprint gewann.
  • 2008 konnte Cunego ebenso einen Sieg beim niederländischen „ProTour-Rennen Amstel Gold Race“ verzeichnen.
  • Nur drei Tage später konnte er beim „Wallonischen Pfeil“ den dritten Platz belegen.
  • Die Straßenrad-WM in Jahr 2007 konnte er nur den 50. Platz ergattern, da er seinem Mannschaftskapitän unter die Arme half und somit seine Position gefährdete.

Bei den Weltmeisterschaften in Varese wurde der Radrennfahrer Vizeweltmeister.

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Liste der Siege

Unter Cunegos Erfolgen sind:

  • 1999 Weltmeister bei den Junioren
  • 2002 Sieg im „Giro d Oro“
  • 2003 Sieg in der Gesamtwertung des „Tour of Qinghai Lake“
  • 2004 Sieg in der Gesamtwertung im „Giro del Trentino“
  • 2004 Sieg im „Giro dell Appennino“
  • 2005 Sieg im Japan Cup
  • 2006 Sieg in der Gesamtwertung des „Settimana Internazionale“
  • 2007 Sieg in einer Etappe der „Deutschland Tour“
  • 2009 Sieg in der Gesamtwertung des „Settimana Internazionale“
  • 2011 Sieg in einer Etappe im „Giro di Sardegna“
  • 2012 Sieg in einer Etappe im „Giro del Trentino“
  • 2013 Sieg in einer Etappe im „Settimana Internazionale“
  • 2017 Sieg in einer Etappe in der „Tour of Qinghai Lake“
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